Frankfurter Allgemeine Zeitung: Blutgeld für den Diktator – Goldman Sachs kauft Anleihen von Venezuela

Goldman Sachs rechtfertigte sich gegen die Kritik in einer Stellungnahme. Der Bank sei bewusst, dass „Venezuela in einer Krise steckt“. Mit dem Geschäft setze Goldman jedoch auf eine künftige „Besserung des Lebens“ in Venezuela. Wenn die Bank das so sehe, „hätte sie die Anleihen auf dem Sekundärmarkt kaufen können, ohne das Geld direkt an Maduro zu geben“, kommentierte der amerikanische Spezialist für Venezuela-Anleihen, Russ Dallen. Stattdessen habe sie „wie ein Pfandverleiher, der weiß, dass er Diebesgut annimmt, 865 Millionen Dollar an ein illegitimes und diktatorisches Regime geliefert“.

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